Inhalte
Als Erste*r in der Familie zu promovieren bedeutet häufig, einen Qualifizierungsschritt zu gehen, für den im unmittelbaren familiären Umfeld noch keine Erfahrungen oder Vorbilder vorliegen. Ohne diesen Hintergrund fehlen oftmals informelle Einblicke in Hochschulstrukturen, implizite Regeln und Abläufe oder gewachsene Netzwerke. Erwartungen aus dem familiären Umfeld, Fragen der finanziellen Absicherung oder das Erleben unterschiedlicher sozialer Bezugsrahmen können den Promotionsprozess zusätzlich prägen.
Diese Veranstaltung richtet sich an Promovierende ohne akademischen Familienhintergrund, die sich in einem geschützten Rahmen mit diesen Erfahrungen auseinandersetzen möchten und z.B. einen der folgenden Bedarfe haben:
- Ich möchte meine Situation als First-Generation-Promovierende*r reflektieren.
- Ich möchte besser verstehen, welche impliziten Regeln und Erwartungen im Wissenschaftssystem wirken.
- Ich suche Austausch mit anderen Promovierenden ohne akademischen Familienhintergrund.
- Ich möchte Strategien entwickeln, um mit spezifischen Herausforderungen im Promotionsalltag umzugehen.
Bei individuellen Beratungsbedarfen oder dem Wunsch nach weiterem Austausch im Anschluss an die Veranstaltung kann gerne ein Folgetermin vereinbart werden.