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Social Robots and Virtual Agents to Support Health and Well-Being

Die Abteilung Medien und Interaktion lädt interessierte Zuhörer*innen im Rahmen ihrer Ringvorlesung im Sommersemester 2026 zu einem Vortrag ein.

19.05.2026 | 16:00 (s.t.)–17:30 Uhr | Online
Social Robots and Virtual Agents to Support Health and Well-Being
Dr.-Ing. Caterina Neef (Karlsruher Institut für Technologie)

Zugangslink: auf Anfrage bei der Koordination, Dr. Gregor Rehmer (gregor.rehmer@pknrw.de)

Abstract

Sozial interaktive Agenten wie soziale Roboter und virtuelle Agenten bieten aufgrund ihrer interaktiven Natur ein großes Potenzial für die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden. Sie können älteren Menschen durch regelmäßige Gespräche dabei helfen, ihre Gesundheit im Blick zu behalten. Menschen, die nach einem Schlaganfall Schwierigkeiten beim Sprechen haben, können sie für das Sprachtraining nutzen. In Kindergärten und Kindertagesstätten können Kinder mit ihnen ihr Sprachbewusstsein üben. Schulkinder können sie zur Selbstoffenbarung bei sensiblen Themen wie psychischer Gesundheit und Mobbing ermutigen. In diesem Vortrag werde ich hierzu einige Beispiele aus vergangenen und laufenden Forschungs- und Promotionsprojekten vorstellen, mit einem besonderen Augenmerk auf die eingesetzten Methoden und Werkzeuge.

Bio

Caterina Neef ist Postdoktorandin in der Forschungsgruppe Socially Assistive Robotics with Artificial Intelligence (SARAI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo sie zu sozial interaktiven Robotern und virtuell verkörperten Agenten forscht. Sie promovierte 2025 im Promotionskolleg NRW in der Abteilung „Medien und Interaktion“ und hat sich in ihrer Dissertation intensiv mit assistiven Systemen im Gesundheits- und Pflegekontext beschäftigt. Ziel ihrer Forschung ist es, sozial interaktive Agenten - etwa soziale Roboter oder virtuelle Assistenzsysteme - so zu entwickeln und zu evaluieren, dass sie Menschen in realen Lebenswelten tatsächlich unterstützen. Hier nutzt sie nutzendenzentrierte und partizipative Methoden in Langzeitstudien, um den Mehrwert dieser Technologien insbesondere in Medizin und Pflege sicherzustellen.