Am 23.01.2026 fand die vierte Ringvorlesung der Abteilung Soziales und Gesundheit im WiSe 25/26 von 10 bis 12 Uhr statt.
Abstract
Intersektionalität ist ein theoretisches Konzept, mit dessen Hilfe Mehrfachdiskriminierungen aufgezeigt werden können. Dabei geht es insbesondere um das Zusammenwirken und die Wechselwirkungen mehrerer sozialer Ungleichheitsaspekte, wie Klasse, Geschlecht oder Ethnizität. Richtet man den Blick auf die „Überkreuzungen“ der Differenzkategorien, können additive Perspektiven überwunden werden. Was theoretisch gut nachvollziehbar ist, erweist sich allerdings in der praktischen Anwendung oft als herausfordernd. In diesem Vortrag wird anhand einer intersektionalen Analyse sorgender Angehöriger deutlich gemacht, wie die Verwobenheit mehrerer Differenzkategorien analytisch erfasst werden kann und worin der praktische Mehrwert dieser Analyseperspektive besteht.
Referent*in: Prof.in Dr. Diana Auth (Hochschule Fulda)
Moderation: Prof.in Dr. Ruth Enggruber (Hochschule Düsseldorf)


