
Erfahrungsberichte
Wie läuft eine erfolgreiche Bewerbung auf eine PK NRW-finanzierte Promotionsstelle ab? Sie möchen wertvolle Hinweise und Einblicke aus erster Hand? Promovierende aus verschiedenen Abteilungen berichten von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Tipps rund um die Antragstellung.
Interviews zur erfolgreichen Antragstellung im Rahmen des Förderinstruments Promotionsstellen
In den folgenden Interviews berichten Promovierende von ihrer Erfahrung mit der PK NRW-Förderung. Die Formulierungen in den Zitaten entsprechen den originalen Aussagen der Interviewten.
Christoph Beineke | Abteilung Soziales und Gesundheit | HS Bielefeld
Christoph Beineke promoviert zum Thema “Vaterschaft und Abhängigkeitserkrankungen”. Die Promotionsstelle ermöglicht es ihm, sich voll auf seine Forschung zu konzentrieren, sich wissenschaftlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig eng in den Hochschul- und Kollegkontext eingebunden zu bleiben.
Das PK NRW gratuliert Ihnen zur erfolgreichen Beantragung einer PK NRW-finanzierten Promotionsstelle! Dass man sich seine eigene Stelle schafft, ist ja erst einmal ungewöhnlich. Erzählen Sie doch mal, wie haben Sie die Antragstellung vorbereitet?
Im Zuge der Antragstellung habe ich erstmal die geforderten schriftlichen Unterlagen zusammengestellt. Zum Glück hatte ich das Vollexposé bereits für den Bewerbungsprozess als Promovend am PK fertiggestellt und konnte mich direkt auf die anderen notwendigen Unterlagen konzentrieren.
Als ich informiert wurde, dass es mein Antrag in die nächste Runde geschafft hat, ich mein Promotionsprojekt also nochmal mündlich vor der Kommission vorstellen soll, habe ich mich erstmal sehr gefreut. Die erste Hürde war genommen! Allerdings war es im Anschluss gar nicht mal so einfach, dass eigene Vorhaben und die vielen Gedanken, die dazu bereits bestehen, in einem 10-minütigen Vortrag unterzubringen.
Im gesamten Prozess der Antragstellung konnte ich mich auf die Unterstützung meines Betreuers verlassen, von dem ich wertvolle Tipps und Hilfe erhielt. Zudem war auch die Unterstützung meiner Hochschule sehr wertvoll, um die notwendigen Dokumente und Unterschriften innerhalb der vorgegebenen Fristen zusammenzustellen.
Wie haben Sie von der Förderung erfahren? Und wie haben Sie den Prozess erlebt?
Von der Förderung habe ich über verschiedene Wege erfahren – Einerseits über eine entsprechende Information des PK NRW sowie einer Thematisierung in der Abteilungsratssitzung. Andererseits aber auch über eine Informationsmail der Hochschule, an der ich als Promovend eingeschrieben bin. Auf der Website des PK standen dann alle notwendigen Infos zur Verfügung.
Der Prozess selbst war natürlich sehr aufregend und erstmal mit vielen Fragen verbunden: Klappt es, klappt es nicht? Wie viele Bewerbungen wird es geben? Welche Alternativen zur Promotionsstelle sind möglich?
Leider verzögerten sich die Rückmeldungen zu den einzelnen Bewerbungsrunden, sodass die finale Rückmeldung erst sehr kurzfristig ankam – umso größer war dann aber die Freude, als ich die Nachricht erhielt, eine Promotionsstelle zu erhalten, und als dann auch die offizielle Bestätigung im Briefkasten lag.
Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich in den Promotionsstellen für Promovierende?
Aus den Promotionsstellen ergibt sich die grundsätzliche Möglichkeit, das persönliche Promotionsprojekt zu verfolgen, ohne sich dabei Sorgen um die Finanzierung zu machen. Natürlich sind auch die Promotionsstellen befristet, aber diese Zeit orientiert sich an dem individuellen Projektplan, der im Zuge der Bewerbung eingereicht wurde. Wenn alles glatt läuft, bietet sich also eine Chance, tiefgehend in die eigene Forschung einzusteigen, ohne zwischenzeitlich mit einem notwendigen Jobwechsel konfrontiert zu sein.
Zudem bietet die Stelle Freiräume für die wissenschaftliche Weiterentwicklung, zum Beispiel in Form von Kongressbesuchen. Je nachdem, wie sich die Erwerbssituation ansonsten gestaltet, ließe sich dies unter Umständen nur schwer mit den Arbeitszeiten vereinbaren, ohne extra Urlaub zu nehmen.
Welche Vorteile bietet Ihnen persönlich die Promotionsstelle?
Für mich endete unmittelbar vor dem angedachten Beginn der Promotionsstellen das Drittmittelprojekt, in dem ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt war. Durch die Promotionsstelle habe ich die Möglichkeit, im Hochschulkontext weiterbeschäftigt zu sein. Dadurch erlebe ich eine starke Einbindung in die Strukturen einer Hochschule und kann auf die vorhandenen Ressourcen, zum Beispiel einen Arbeitsplatz, zurückgreifen.
Neben der Arbeit an der Dissertation selbst ist auch die Arbeit an wissenschaftlichen Publikationen und Kongressbeiträgen für mich wichtig. Die Promotionsstelle bietet mir hierbei die Möglichkeit, verschiedene mit dem Qualifizierungsziel der Promotion verbundene Aufgaben anzugehen.
Zudem ergeben sich Möglichkeiten, um weiterhin aktiv an den verschiedenen Veranstaltungen des Promotionskollegs und der Abteilung teilzunehmen. Neben meiner Mitgliedschaft im Abteilungsrat bieten insbesondere auch die anderen Veranstaltungen wie die Ringvorlesung eine Möglichkeit, mit anderen Mitgliedern zusammen und in den Austausch zu kommen. Gerade diesen Austausch innerhalb der Abteilung empfinde ich als sehr gewinnbringend.
Welche Hinweise und Tipps möchten Sie anderen Promovierenden mitgeben, die eine Antragstellung für eine Promotionsstelle in Erwägung ziehen?
Für mich persönlich war die Begleitung und Unterstützung meines Erstbetreuers sehr hilfreich. Da der Antrag zur Förderung sowieso gemeinsam mit der Betreuungsperson zu stellen ist, sollte diese Unterstützung auch gerne angenommen werden.
Im Zuge der Bewerbung werden auch Unterschriften von der Hochschulleitung benötigt. Es ist sinnvoll, früh genug mit den Ansprechpartner*innen vor Ort in Kontakt zu treten, damit die Bewerbung am Ende nicht an einer fehlenden Unterschrift scheitert.
Christoph Beineke
Christoph Beineke ist Mitglied der Abteilung Soziales und Gesundheit. Er promoviert an der HS Bielefeld.
Fabian Moll | Abteilung Ressourcen und Nachhaltigkeit | FH Aachen
Fabian Moll gibt die Promotionsstelle Sicherheit und Stabilität, seine Forschung kontinuierlich voranzubringen und sich voll auf den erfolgreichen Abschluss seiner Promotion zu konzentrieren. Er promoviert zum Thema “Optimization of thermophilic biohydrogen synthesis from pretreated lignocellulose in a continuous membrane bioreactor: influence of additives and inhibitory effects.”.
Das PK NRW gratuliert Ihnen zur erfolgreichen Beantragung einer PK NRW-finanzierten Promotionsstelle! Dass man sich seine eigene Stelle schafft, ist ja erst einmal ungewöhnlich. Erzählen Sie doch mal, wie haben Sie die Antragstellung vorbereitet?
Die Antragstellung habe ich in enger Abstimmung mit meinem betreuenden Professor, Herrn Prof. Tippkötter, vorbereitet. Dabei habe ich sowohl fachliche Unterstützung durch ihn als auch durch weitere Verantwortliche der Fachhochschule Aachen erhalten. Zusätzlich war Frau Blümel, die bei uns für Promotionsangelegenheiten zuständig ist, eine wichtige Ansprechpartnerin. Durch diese enge Begleitung war der Prozess für mich sehr strukturiert und ich konnte meine Projektidee gezielt in den Antrag einbringen.
Wie haben Sie von der Förderung erfahren? Und wie haben Sie den Prozess erlebt?
Von der Möglichkeit einer PK-finanzierten Promotionsstelle habe ich durch meinen betreuenden Professor erfahren. Der gesamte Prozess war für mich eine sehr gute Erfahrung, da ich jederzeit auf die Unterstützung der Hochschule zurückgreifen konnte. Das hat mir Sicherheit gegeben und mir gezeigt, dass man mit den richtigen Ansprechpartnern eine solche Antragstellung gut bewältigen kann.
Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich in den Promotionsstellen für Promovierende?
Ich sehe in den Promotionsstellen vor allem die Chance, die eigene Forschung ohne Unterbrechungen oder finanzielle Unsicherheit weiterzuführen. Gerade für Promovierende, deren Drittmittelprojekt ausläuft, bedeutet die Förderung eine verlässliche Perspektive. Gleichzeitig ermöglicht sie, eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten und die Promotion kontinuierlich voranzubringen.
Welche Vorteile bietet Ihnen persönlich die Promotionsstelle?
Für mich persönlich ist der wichtigste Vorteil, dass ich meine Promotion nun ohne zeitliche und finanzielle Unsicherheiten bis zum Abschluss durchführen kann. Nachdem die ursprüngliche Drittmittelförderung meines Projekts ausgelaufen ist, sichert mir die PK-finanzierte Promotionsstelle den Arbeitsplatz und schafft so die nötige Stabilität. Diese Sicherheit erlaubt es mir, mich voll und ganz auf die Forschung zu konzentrieren.
Welche Hinweise und Tipps möchten Sie anderen Promovierenden mitgeben, die eine Antragstellung für eine Promotionsstelle in Erwägung ziehen?
Mein wichtigster Tipp wäre, frühzeitig das Gespräch mit dem eigenen Betreuer und den Verantwortlichen im Promotionskolleg NRW zu suchen. Die Unterstützung, die man dort erhält, ist sehr hilfreich und erleichtert die Antragstellung. Zudem lohnt es sich, sich zu informieren und die Angebote zu nutzen, die das Promotionskolleg bereitstellt. So fühlt man sich gut begleitet und kann die Chancen einer solchen Förderung optimal nutzen.
Fabian Moll
Fabian Moll ist Mitglied der Abteilung Ressourcen und Nachhaltigkeit. Er promoviert an der FH Aachen.
Amir Nadzeyah | Abteilung Ressourcen und Nachhaltigkeit | TH Köln
Wie entsteht aus einer Forschungsidee eine eigene Promotionsstelle? Im Interview gibt Amir Nadzeyah Einblicke in den Bewerbungsprozess, die Bedeutung einer klaren Projektplanung und die Möglichkeiten, die die Förderung für eigenständige Forschung und wissenschaftliche Qualifizierung schafft.
Das PK NRW gratuliert Ihnen zur erfolgreichen Beantragung einer PK NRW-finanzierten Promotionsstelle! Dass man sich seine eigene Stelle schafft, ist ja erst einmal ungewöhnlich. Erzählen Sie doch mal, wie haben Sie die Antragstellung vorbereitet?
Die Bewerbung zu erstellen war eine besondere Herausforderung, da es bedeutete, meine eigene Promotionsstelle zu gestalten. Ich begann mit einer gründlichen Literaturrecherche, um die Forschungslücke klar zu definieren, und frühzeitige Gespräche mit meiner Betreuerin bzw. meinem Betreuer stellten sicher, dass das Projekt sowohl wissenschaftlich fundiert als auch mit den Rahmenbedingungen der Förderung abgestimmt war. Anschließend habe ich ein klares Exposé mit Zeitplan und Arbeitspaketen erstellt und dabei die formalen Anforderungen sorgfältig beachtet. Während des gesamten Prozesses habe ich auch reflektiert, wie meine Dissertation mit der übergeordneten Vision von PK NRW zusammenpasst. Für mich war es wichtig, nicht nur ein starkes akademisches Projekt zu entwerfen, sondern auch dessen Relevanz im realen Kontext und Beitrag zu den Zielen der Institution aufzuzeigen.
Wie haben Sie von der Förderung erfahren? Und wie haben Sie den Prozess erlebt?
Ich habe erstmals durch meine Professorin bzw. meinen Professor von der Fördermöglichkeit erfahren. Der Bewerbungsprozess war sowohl spannend als auch anspruchsvoll, besonders die Exposé-Phase. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch im ersten Semester und mein Projekt war noch nicht vollständig ausgereift. Ich wusste zwar, in welche Richtung ich forschen wollte, musste aber auch mögliche Einschränkungen bedenken und überlegen, wie diese die Umsetzung beeinflussen könnten. Das bedeutete viel Zurückgehen, Verfeinern und Ausbalancieren: sicherstellen, dass das Projekt weder zu breit noch zu eng gefasst ist, dabei aber genug Spielraum für notwendige Anpassungen lässt. Das Wesentliche des Projekts herauszuarbeiten war der intensivste, aber auch der lohnendste Teil.
Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich in den Promotionsstellen für Promovierende?
Diese Promotionsstellen bieten mehrere grundlegende Chancen. Sie bieten finanzielle Sicherheit, sodass wir uns voll auf die Forschung konzentrieren können, ohne uns um externe Verpflichtungen sorgen zu müssen. Da die Stelle direkt an das eigene Projekt gekoppelt ist, bietet sie zudem ein hohes Maß an Autonomie und Selbstbestimmung. Die Einbindung in das Doktorandenkolleg von PK NRW eröffnet zudem Möglichkeiten für Vernetzung, Fortbildung und interdisziplinären Austausch. Die erfolgreiche Bewerbung um eine eigene Förderung ist außerdem eine wertvolle Qualifikation für die weitere wissenschaftliche oder forschungsbezogene Karriere. Gleichzeitig tragen diese Projekte dazu bei, die übergeordnete Vision und Mission von PK NRW voranzubringen.
Welche Vorteile bietet Ihnen persönlich die Promotionsstelle?
Für mich persönlich bedeutet diese Stelle weit mehr als nur finanzielle Unterstützung: Sie bietet die Möglichkeit, als Forscherin bzw. Forscher zu wachsen – mit Unabhängigkeit und Verantwortung. Die Freiheit, mein eigenes Projekt zu gestalten und gleichzeitig auf das Netzwerk von PK NRW zurückgreifen zu können, stellt für mich die perfekte Balance zwischen Autonomie und Unterstützung dar. Sie ist ein wichtiger Schritt nicht nur auf meinem akademischen Weg, sondern auch, um einen Beitrag zu einer größeren Vision zu leisten, die Forschung mit realen gesellschaftlichen Auswirkungen verbindet. Die erfolgreiche Finanzierung dient zudem als Bestätigung der Qualität und Relevanz meines Forschungsvorschlags.
Welche Hinweise und Tipps möchten Sie anderen Promovierenden mitgeben, die eine Antragstellung für eine Promotionsstelle in Erwägung ziehen?
Beginnen Sie früh, sichern Sie sich eine engagierte Betreuung und legen Sie den Fokus auf ein klares und machbares Forschungskonzept. Stellen Sie sicher, dass Ihr Projekt mit den Zielen der Förderinstitution übereinstimmt und sowohl methodisch fundiert als auch wirkungsstark ist.
Amir Nadzeyah
Amir Nadzeyah ist Mitglied der Abteilung Ressourcen und Nachhaltigkeit. Sie promoviert an der TH Köln.
Felix Pfeiffer | Abteilung Bau und Kultur | FH Aachen
Im Interview berichtet Felix Pfeiffer von seinem Weg zur PK NRW-finanzierten Promotionsstelle – von einem unkomplizierten Bewerbungsprozess über die Spannung des Wartens bis hin zur Möglichkeit, die eigene Forschung fokussiert weiterzuführen.
Das PK NRW gratuliert Ihnen zur erfolgreichen Beantragung einer PK NRW-finanzierten Promotionsstelle! Dass man sich seine eigene Stelle schafft, ist ja erst einmal ungewöhnlich. Erzählen Sie doch mal, wie haben Sie die Antragstellung vorbereitet?
Ich habe zu dem Zeitpunkt ohnehin an meinem Exposé gearbeitet – das war also schon fertig. Für die Bewerbung musste ich im Prinzip „nur noch“ das Motivationsschreiben verfassen. Ansonsten habe ich die geforderten Unterlagen zusammengestellt, mein Vorhaben bei der Hochschulleitung vorgestellt und um deren Unterstützung gebeten. Insgesamt konnte man sich bei der Antragstellung sehr gut an den Vorgaben des PK NRW orientieren, das hat vieles vereinfacht.
Wie haben Sie von der Förderung erfahren? Und wie haben Sie den Prozess erlebt?
Ich wurde am 16.12.2024 von meiner Hochschule auf die Fördermöglichkeit aufmerksam gemacht. Die erste Bewerbungsphase war ziemlich unkompliziert – ich wusste genau, was gefordert war, und bei kleineren Fragen haben Herr Ewald und Frau Köhler-Hoff jederzeit schnell weitergeholfen. Nach der Abgabe der Unterlagen zog es sich dann aber ein wenig. Da die Förderung ab Mai 2025 starten sollte, war klar, dass vorher eine Entscheidung fallen muss. Einen konkreten Zeitplan für die Rückmeldungen gab es aber nicht, und so wurde das Warten irgendwann ziemlich spannend – zumal mein Vertrag sich dem Ende zuneigte. Als ich dann eingeladen wurde, mein Forschungsthema vor der Kommission zu präsentieren, habe ich mich natürlich sehr intensiv vorbereitet. Das war für mich die letzte Chance, meine Arbeit fortzuführen. Auch danach hat die Rückmeldung etwas auf sich warten lassen – aber das Warten hat sich gelohnt: drei Wochen vor Vertragsende kam die Zusage, und das war eine große Erleichterung.
Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich in den Promotionsstellen für Promovierende?
Der größte Vorteil ist meiner Meinung nach, dass die Forschung nicht abgebrochen werden muss, weil die Anschlussfinanzierung fehlt. Man kann die Arbeit wirklich zu Ende führen. Außerdem schafft die Förderung Freiraum: Man kann sich komplett auf die eigene Fragestellung konzentrieren, statt parallel andere Themen in Drittmittelprojekten bearbeiten zu müssen. Und genau dadurch steigt auch die Qualität der Arbeit – man kann viel tiefer in die Materie einsteigen und die Forschung auf einem deutlich fundierteren Niveau betreiben.
Welche Vorteile bietet Ihnen persönlich die Promotionsstelle?
Für mich bedeutet die Stelle vor allem, dass ich meine Forschung, in die ich schon viel Zeit und Herzblut gesteckt habe, wirklich weiterführen kann – und das ohne zusätzliche Umwege über andere Projekte. Ich kann mich eigenständig organisieren, ohne an die Vorgaben oder Zeitschienen von Projektpartnern gebunden zu sein. Das ist eine Freiheit, die man sonst selten hat.
Welche Hinweise und Tipps möchten Sie anderen Promovierenden mitgeben, die eine Antragstellung für eine Promotionsstelle in Erwägung ziehen?
Einfach machen! Der Aufwand ist überschaubar, die Unterstützung vom PK NRW ist wirklich großartig, und selbst wenn es nicht klappt, sammelt man wertvolle Erfahrung für künftige Bewerbungen oder kann es im nächsten Jahr nochmal versuchen.
Felix Pfeiffer
Felix Pfeiffer ist Mitglied der Abteilung Bau und Kultur. Er promoviert an der FH Aachen.
Yannic Windeln | Technik und Systeme | FH Aachen
Im Interview erzählt Yanic Windeln von der erfolgreichen Bewerbung auf eine PK NRW-finanzierte Promotionsstelle und erläutert, wie die Förderung ermöglicht, das eigene Promotionsprojekt konsequent umzusetzen und sich vollständig auf die Forschung zu konzentrieren.
Das PK NRW gratuliert Ihnen zur erfolgreichen Beantragung einer PK NRW-finanzierten Promotionsstelle! Dass man sich seine eigene Stelle schafft, ist ja erst einmal ungewöhnlich. Erzählen Sie doch mal, wie haben Sie die Antragstellung vorbereitet?
Vielen Dank, ich habe mich wirklich sehr über die Zusage durch das PK NRW gefreut! Nachdem ich von der Förderung erfahren hatte, holte ich zunächst Detailinformationen auf der Webseite des PK und im telefonischen Gespräch mit Herrn Ewald ein. Anschließend habe ich mein Exposé auf den neuesten Stand gebracht und die nötigen Dokumente vorbereitet.
Wie haben Sie von der Förderung erfahren? Und wie haben Sie den Prozess erlebt?
Von der Förderung erfahren habe ich per E-Mail durch das PK NRW. Mir war schnell klar, dass ich diese einmalige Gelegenheit zur Förderung meines Promotionsprojekts nutzen und mich bewerben möchte. Der Prozess war einfach gestaltet. Kern des Bewerbungsprozesses ist das Exposé, das man ohnehin für sein Promotionsprojekt vorbereitet. Mit einem zusätzlichen Anschreiben, einem aktualisierten Lebenslauf und ein paar Empfehlungs- sowie Bestätigungsschreiben der Betreuenden und der Hochschule war der Bewerbungsprozess recht schlank. Die persönliche Vorstellung in Form eines Vortrags vor den Gutachter*innen vor ihrer finalen Entscheidung fand ich sehr sinnvoll.
Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich in den Promotionsstellen für Promovierende?
Durch die Förderung durch das PK NRW können Promovierende Ihr Promotionsprojekt eins-zu-eins in die Tat umsetzen, anstatt ihr Projekt an andere Förderinstrumente anpassen zu müssen. Zudem liegt die Konzentration dank der Förderung voll auf dem Promotionsprojekt.
Welche Vorteile bietet Ihnen persönlich die Promotionsstelle?
Für mich bedeutet die Promotionsstelle 3 Jahre vollen Fokus auf mein Projekt. Ich kann wertvolle Zeit in umfangreiche Versuche und hochwertige Veröffentlichungen stecken, ohne mich nebenbei auch noch um meine Weiterfinanzierung kümmern zu müssen.
Welche Hinweise und Tipps möchten Sie anderen Promovierenden mitgeben, die eine Antragstellung für eine Promotionsstelle in Erwägung ziehen?
Wichtig sind meiner Einschätzung nach ein überzeugendes Motivationsschreiben und ein sortiertes Exposé. Zeigt eure hohe Motivation für euer Forschungsthema und, dass ihr strukturiert über mehrere Jahre auf ein großes Ziel hinarbeiten könnt.
Yannic Windeln
Yannic Windeln ist Mitglied der Abteilung Technik und Systeme. Er promoviert an der FH Aachen.
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Einen Überblick über die Zielsetzungen unseres Förderinstruments der Promotionsstellen sowie weiterführende Informationen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren finden Sie auf der Seite Promotionsstellen.
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